HOME ENERGY MANAGEMENT SYSTEM

HEMS – die intelligente Steuerzentrale für Ihr Energiesystem.

PV und Stromnetz stellen Energie bereit. Der Smart Meter liefert Messwerte. Das HEMS nutzt diese Informationen, um Speicher und steuerbare Verbraucher sinnvoll zu koordinieren.

HEMS Schaubild mit PV-Anlage, Stromnetz, Smart Meter, Haus, Speicher, Wallbox, Wärmepumpe und Einspeisung.

Messen

Der Smart Meter erfasst am Netzanschlusspunkt unter anderem Bezug und Einspeisung. Weitere Geräte liefern zusätzliche Zustands- und Leistungswerte.

Entscheiden

Das HEMS bewertet verfügbare PV-Leistung, Verbrauch, Speicherzustand und – je nach System – Strompreise oder weitere Randbedingungen.

Steuern

Auf dieser Grundlage können Batteriespeicher, Wallbox, Wärmepumpe und andere steuerbare Verbraucher so betrieben werden, dass Energie möglichst sinnvoll genutzt wird.

Dynamische Strompreise einbeziehen

Ein dynamischer Stromtarif wird besonders interessant, wenn das Energiemanagement Preissignale automatisch in die Betriebsstrategie einbeziehen kann.

Wie arbeitet ein HEMS im Alltag?

Das Home Energy Management System verbindet die Informationen aus Erzeugung, Netzanschlusspunkt, Speicher und steuerbaren Verbrauchern. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Strom gerade vorhanden ist, sondern auch, wann er voraussichtlich gebraucht wird und welche Geräte verschiebbar sind.

1. Erfassen

Smart Meter und Geräte liefern Leistungs-, Energie- und Zustandswerte.

2. Bewerten

Das HEMS betrachtet PV-Erzeugung, Hausverbrauch, Speicherzustand und optionale Strompreissignale.

3. Entscheiden

Es priorisiert Eigenverbrauch, Laden, Entladen oder flexible Verbraucher.

4. Steuern

Wallbox, Wärmepumpe oder Speicher werden innerhalb ihrer technischen Möglichkeiten angesteuert.

Was der Smart Meter dem HEMS liefert

Der Smart Meter misst am Netzanschlusspunkt, ob das Gebäude gerade Strom aus dem Netz bezieht oder überschüssige Energie einspeist. Diese Information ist für das HEMS zentral, weil es daraus erkennt, ob aktuell Energie fehlt oder ein Überschuss vorhanden ist.

Je nach System kommen zusätzliche Werte aus Wechselrichter, Batteriespeicher, Wallbox oder Wärmepumpe hinzu. Erst aus dieser Kombination entsteht eine belastbare Grundlage für die Steuerung.

HEMS und dynamische Stromtarife

Ein dynamischer Stromtarif wird dann besonders interessant, wenn Preisänderungen nicht manuell beobachtet werden müssen. Das HEMS kann – abhängig von Hersteller und Schnittstellen – günstige Zeitfenster berücksichtigen und flexible Verbraucher oder Speicher entsprechend einplanen.

Mehr zu dynamischen Stromtarifen mit PV, Speicher und HEMS →

HEMS, §14a und netzdienliche Steuerung

Das private Energiemanagement und die netzseitige Steuerung erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Das HEMS optimiert den Energieeinsatz im Gebäude. Anforderungen nach §14a betreffen dagegen die netzorientierte Steuerbarkeit bestimmter Verbrauchseinrichtungen. Beide Ebenen müssen technisch sauber zusammenspielen.

Für welche Gebäude lohnt sich ein HEMS besonders?

  • PV-Anlage mit Batteriespeicher
  • Wallbox mit PV-Überschussladen
  • Wärmepumpe als großer flexibler Verbraucher
  • Dynamischer Stromtarif
  • Mehrere steuerbare Verbraucher im selben Gebäude
  • Bestandsanlagen, die Schritt für Schritt erweitert werden

Das gehört zusammen.

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